Chateau Capion Le Colombier weiss 2015 AOP Languedoc

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Dieser ungewöhnlich vollmundige und trinkige Weisswein, gekeltert aus den Sorten Viognier und Roussanne, trägt die deutliche persönliche Handschrift von Frédéric Kast, dem talentvollen bretonischen Önologen des Chateau Capiron.


Ein gutes Beispiel dafür, dass der vorsichtige Umgang mit neuem Holz so manchem Weisswein durchaus guttun kann, denn dieser Wein ist mit viel Gefühl von neuer Eiche geküsst worden.


Die Nase ist frisch und diskret, mit schönen Zitrus-Anklängen. Am Gaumen ist der Colombier von den Terrasses du Larzac voller subtiler Länge, mit Noten von Aprikose, Mango und exotischen Früchten, besonders Ananas, aber auch mit prägnanter Würze, einer Spur Salzigkeit und Mineralität. Für einen Wein mit der Leitsorte Viognier von überraschend lebendiger Säure. 


Und das sagt Decanter über den Le Colombier, der beim World Wine Award 2016 die Goldmedaille erhielt:


"95/100 An expressive, aromatic nose with layers of rose petal, fresh fruit and stony minerality. Superb expression of fresh apricot, tarragon, oak and nuts on the palate. There is good sense of southern sun and a clean finish. Lovely!"

Ein recht seltener Weisswein aus einer Region, die nicht unbedingt für Weisswein so bekannt ist, ausgebaut in neuem Holz.

Verfügbarkeit: Nicht auf Lager

13,20 €
inkl. 20 % MwST.
Chateau Capion

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Beschreibung

Details

Die Trauben werden von Hand nach einer doppelten Selektion im Weinberg geerntet. Danach eine äusserst sanfte Pressung. Während 36 Stunden bei einer Temperatur von 4 bis 6 ° C erfolgt die Vorklärung (débourbage), danach die alkoholische Gärung, Reifung auf der Hefe (sur lie) über 8 Monate in neuen 225- Fässern aus französischer Eiche. Kein Abstich während dieser Zeit.

Zusatzinformation

Zusatzinformation

Hersteller Chateau Capion
Land Frankreich
Lieferzeit Sofort versandbereit, Lieferzeit 3-4 Werktage
Anbaugebiet AOP Languedoc, Terrasses du Larzac
Flaschenverschluss Naturkorken
Preis je Liter 17.60
Rebsorten 65 % Viognier, 35 % Roussanne
Alkoholgehalt 13,5 vol %
Restsüße Keine Angabe
Säuregehalt Keine Angabe
Jahrgang 2015
Weinart Weisswein
Weingeschmack trocken
Allergene enthält Sulfite

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Auszeichnungen

Gold- Medaille bei Decanter 2016 mit 95/100 Punkten

Kulinarik

Am besten mit Weissfisch, z.B. Seabass, oder mit weissem Fleischz.B. einem delikaten Bresse-Hühnchen. Oder auch zum Kalbsragout. Passt aber auch zu Gänseleber

Winzer

Die Geschichte des Château Capion.

Bereits im sechzehnten Jahrhundert erwähnten alte Handschriften die Erbauung des Schlosses Capion. Die ersten konkreten Hinweise stammen aus dem Jahr 1873, als Capion (oder CAPIOU für alt) von der Familie Keittinger erworben wurde. Zitat aus den alten Urkunden: "Sie [die Burg] bestand aus Häusern und Gärten, Äckern, Weinbergen, Olivenhainen, Wäldern und Weiden und wurde auf über sechzig Hektar erweitert: für die Weinberge wurden dann 12 Hektar gezählt. Als eine Art von Fluss hinunter den Cevennen, bewässerte die Gassac das Feld und brachte ein wenig Fruchtbarkeit in diesen steinigen Boden."

Herr Keittinger restaurierte das Schloss in den 1880er Jahren. Zur selben Zeit entstanden auch die Keller und andere Wirtschaftsgebäude. Als die Reblaus fast die gesamten Weinberge in Frankreich zerstörte, hatte Herr Keittinger das grosse Glück, beteits vor der Invasion der Schädlinge amerkanische Unterlagen gepfanzt zu haben, wodurch er einen Teil der Weinproduktion des Chateau rettete. Der Rest der Weinberge wurde durch die Reblaus zerrstört. Es war ein grosser Erfolg, aber der Besitzer von Château verstarb kurz danach.

Verschiedene Besitzer des Chateaus wechselten sich seitdem ab, bis 1960 die Familie Salasc dieses erwarb. Zu dieser Zeit erstreckte sich die Rebfläche bereits auf 27 Hektar, der Rest war Wald. Das Bestreben der Familie war fortan, die Trauben- und Weinqualitäten zu verbessern.

Im Jahr 1996 kauft die Familie Buhrer, eine Schweizer Familie, die bereits Weinbau in Südafrika betrieb, das Schloss und die umliegenden Besitzungen. Die Weinberge von Château Capion heute: 45 Hektar sind nunmehr mit Reben bepflanzt, begrenzt durch das Bett des Gassac und umgeben von Macchia und Wäldern. Die Pflanzdichte beträgt im Durchschnitt 3800 Reben/Hektar. Der Boden wird mit organischen Düngern gedüngt.

Kultiviert werden sowohl die traditionellen Rebsorten des Mittelmeers: Grenache: 3,50 ha Syrah: 15.00 ha Mourvèdre: 1,50 ha Cinsault: 1,00 ha Marselan: 0,75 ha als auch Bordeaux-Rebsorten: Merlot: 3.50 ha Cabernet Sauvignon: 6,00 ha Cabernet Franc: 2,00 ha Weiße Sorten: Chardonnay: 7,00 ha Bourboulenc: 0,75 ha Roussanne: 2,00 ha Viognier: 2,00 ha

Die vornehmliche Nord-West-Ausrichtung der Rebanlagen schützt die Weinberge vor dem Austrocknen durch übermäßige Sonneneinstrahlung. Die umgebenden Berge spielen eine natürliche Rolle bei Temperaturregulierung. Die Böden werden mechanisch aufgelockert, auf die Verwendung von Herbiziden wird verzichtet. Für Kontrolle von Pilzkrankheiten ist wegen des vitalen und gesunden Zustands der Reben die Verwendung von Bordeaux-Brühe (Kupfer und Schwefel) ausreichend.

Region

In Südfrankreich, entlang der Mittelmeerküste von der spanischen Grenze bis nach Nimes, befindet sich das älteste und auch grösste Weinanbaugebiet Frankreichs: Das Languedoc-Roussillon.

Die besonderen Klimabedingungen und vor allem der bemerkenswert sonnige und warme Sommer ermöglichen seit langer Zeit das Prinzip des umweltgerechten Weinbaus. Diese Region ist der Vorreiter für natürliche Landwirtschaft und organischen Weinbau

Hier wächst seit Alters her eine grosse Vielfalt an Rebsorten, die diese überaus fruchtigen Weine hervorbringen.

Die Rebfläche umfasst 40.000 Hektar, wobei der Rotwein domniert.