Domaine Rotier Renaissance blanc 2014, AOC Gaillac

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Ein trockener Weisswein, den es nur in Gaillac im Südwesten Frankreichs gibt, gekeltert aus der uralten lokalen Rebsorte Loin de l'Oeil und etwas Sauvignon Blanc.


In der Nase spürt man die Düfte von Pfirsich und Birnen sowie leichte Noten von Vanille. Am Gaumen kann man die reiche Vielfalt, die uns der L'oin de l'Oeil so grosszügig schenkt,  geniessen. Und dank des Anteils an Sauvignon Blanc bewahrt der weisse Renaissance seine Frische. Die Aromen, die wir bereits in der Nase entdeckt haben, finden wir dann auch am Gaumen wieder, plus Noten von Dill und Anis.


"Rich and lightly toasty with fine yellow fruit and honeyed flavors. Crisp acidity." Roger Voss, Wine Enthusiast


Ein einzigartiger Weisswein von der Domaine Rotier aus Gaillac

Verfügbarkeit: Auf Lager

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Domaine Rotier

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Beschreibung

Details

2014 war mild und feucht. Nach einem nassen und milden Winter, förderte das sonnige Frühling eine gute Entwicklung der Trauben. Der regnerische Sommer wurde durch den sonnigen September  ausgeglichen, der die Lese der gesunden und reifen Trauben zwischen dem 16. und 20. September ermöglichte.

2014 wird allgemein als sehr gutes Jahr für Weissweine im Südwesten Frankreichs bezeichnet.

Die Rebstöcke für den weissen Renaissance wachsen auf der zweiten Terrasse des Flusses Tarn.

Die Gärung erfolgte in französischen Eiche- Fässern (90 % gebraucht, 10 % neu), Ausbau auf der Hefe, regelmässiges Umrühren.

Am 03. September 2015 wurde der Wein auf Flaschen gezogen.

 

Zusatzinformation

Zusatzinformation

Hersteller Domaine Rotier
Land Frankreich
Lieferzeit Sofort versandbereit, Lieferzeit 3-4 Werktage
Anbaugebiet AOC Gaillac
Flaschenverschluss Naturkorken
Preis je Liter 15.53
Rebsorten 80% Loin de l'Oeil, 20% Sauvignon Blanc
Alkoholgehalt 13,0 vol %
Restsüße Keine Angabe
Säuregehalt Keine Angabe
Jahrgang 2014
Weinart Weisswein
Weingeschmack trocken
Allergene enthält Sulfite

Bewertungen

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Auszeichnungen

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  • 1 Stern bei Guide Hachette

Kulinarik

Dieser Weisse hamonisiert sehr schön mit Fischgerichten, Geflügel und weissem Fleisch.

Passt auch sehr gut zu frischem Ziegen- und Schafskäse,

Ideale Serviertemperatur: 10 Grad C

Der Wein kann jetzt genossen werden, kann aber auch noch bis 2018/2019 reifen.

Winzer

Wahrscheinlich wurden die ersten Weinreben auf dem Territorium der heutigen Domaine Rotier schon im 12. Jahrhundert gepflanzt.

1975 übernahmen Gerard und Michele Rotier die Domaine und begannen sofort damit, die Weinberge neu zu kultivieren.

Ein wichtiges Jahr für die Rotiers war 1985, als entschieden wurde, die Trauben selbst zu vinifizieren, anstatt sie wie bisher an die lokale Genossenschaft zu liefern.

Das Sortiment mit hohen Qualitätsansprüchen wurde entwickelt, in den 90er Jahren kamen die ersten Renaissance- Weine der Domaine Rotier auf den Markt.

Alain Rotier, Sohn von Gerard und Michele, und sein Schwager Francis Marre übernehmen den Betrieb und entscheiden sich im Jahr 2005, die Weinproduktion auf biologische Methoden umzustellen. Alain zeichnet verantwortlich für die Kellerwirtschaft, Francis beschäftigt sich hauptsächlich mit dem Anbau der Trauben.

Im Jahr 2009 ist es dann soweit; die Umstellung auf biologischen-ökologischen Weinbau ist vollzogen, 2012 wird die Domaine Rotier offiziell entsprechend zertifiziert.

Der Betrieb in Zahlen:

Rebfläche: 35 Hektar, davon 25 ha Rotwein und 10 ha Weisswein

Durchschnittsalter der Rebstöcke: 20 Jahre

Gesamtproduktion: 1.200 – 1.500 hl/Jahr

Verkauf: 170.000 Flaschen/Jahr, wovon 55 % an den professionellen Handel in Frankreich, 15 % in den Export und 30 % an Privatkunden gehen.

Alain Rotier und Francis Marre von der Domaine Rotier

Region

Gaillac

Die nach der gleichnamigen kleinen Stadt benannte Appellation liegt im Osten der Weinbauregion Südwest-Frankreich. Gaillac zählt zu den ältesten Weinbaugebieten Frankreichs. Zumindest seit dem 1. Jahrhundert wurde hier von den Römern Weinbau betrieben.

Möglicherweise gab es aber bereits vorher unter den Kelten (Galliern) einen Weinbau. Während der Völkerwanderung kam er zum Erliegen und wurde erst im 10. Jahrhundert von den Benediktiner-Mönchen des Klosters Saint-Michel-de-Gaillac wieder begründet. Im 13. Jahrhundert erließ der Graf von Toulouse Raymond VII. für sein Weingebiet ein Dekret für eine kontrollierte Herkunfts-Bezeichnung.

Bereits im 12. Jahrhundert wurde der Wein in das nördliche Europa, besonders nach England, exportiert und erfreute sich dort großer Beliebtheit. Der aquitanische Dichter Auger Galhard (1540-1593) rühmte lange vor der Erfindung des Champagners den perlenden Wein. Bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts war man vorwiegend auf süße Weißweine spezialisiert, doch dann begann man auch Rosé- und Rotweine zu produzieren. Das Markenzeichen ist der Hahn aus dem Gaillac-Stadtwappen, deshalb hießen die Weine früher „Vins du Coq“.

Die Weinberge umfassen rund 3.500 Hektar Rebfläche nördlich der Stadt Toulouse im Département Tarn. Auf Grund der zahlreich zugelassenen Sorten gibt es eine große Bandbreite von verschiedenen Wein-Stilen. Dafür gibt es eine Vielfalt von Appellations-Bezeichnungen. Unter der AC Gaillac werden zu 75% trockene Rot- und Roséweine, sowie Weißweine produziert. Der Rotwein wird aus zumindest 60% Duras Rouge, Fer, Gamay und Syrah, sowie maximal bis 40% Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc und Merlot verschnitten. Der Rosé hat ähnliche Bedingungen.

Der Weißwein besteht aus zumindest 15% Len de l’El und/oder Sauvignon Blanc, sowie Mauzac Blanc, Mauzac Rosé, Sémillon, Muscadelle und Ondenc. Die natursüßen Weißweine werden unter der AC Gaillac Doux vermarktet (die dafür früher verwendeten Appellationen Gaillac Liquoreux und Gaillac Moelleux sind nicht mehr zugelassen). Diese müssen zumindest 70 g/l Restzucker aufweisen.

aus: Wein-Plus, das europäische Wein- Netzwerk