Cabernet Franc

Cabernet Franc

Die mittel reifende, kleinbeerige Rebe ist anfällig für beide Mehltauarten und Botrytis. Sie ist besonders gut geeignet für lehm-kalkhaltige und auch sandige Böden. Die Sorte erbringt nicht besonders farbkräftige, würzige Rotweine mit sanften, seidigen Tanninen mit Himbeeraroma sowie vegetabilen Noten. Die in der Regel rasch reifenden Weine besitzen aber bei entsprechendem Ausbau auch Lagerfähigkeit. Der dem Cabernet Sauvignon ähnliche Wein steht aber etwas im Schatten des höherwertigen Nachkommen und wird eher selten sortenrein ausgebaut. Im Jahre 2010 belegte die Sorte in Frankreich 36.302 Hektar Rebfläche mit leicht fallender Tendenz. Sie ist vor allem im Bordeaux mit rund 12.500 Hektar, an der Loire mit rund 16.000 Hektar und in Südwest-Frankreich vertreten, wo sie überall in zahlreichen Appellationen zugelassen ist. Mit Cabernet Sauvignon und/oder Merlot ist Cabernet Franc ein klassischer Partner im Bordeaux-Verschnitt. In den großen Weinen ist sie aber nur (wenn überhaupt) bis maximal 10% enthalten; Beispiele sind Château Lafite-Rothschild, Château Mouton-Rothschild (Médoc) und Château Pétrus (Pomerol). Im Château Cheval Blanc (Saint-Émilion) hingegen ist sie sogar dominierend. Quelle: Wine Grapes / J. Robinson, J. Harding, J. Vouillamoz / Penguin Books Ltd. 2012

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