Chardonnay

Chardonnay

Die früh reifende Rebe ist sehr empfindlich. Sie ist anfällig für Echten Mehltau, Botrytis, Vergilbung bzw. Flavescence dorée, Verrieseln und Kleinbeerigkeit.

Die Weißweine mit Aromen nach Haselnuss, Marzipan und Butter neigen zur Oxidation. In Frankreich gibt es rund 30 anerkannte Klone (siehe Dijon-Klone), die zum Teil bezüglich Ertrag und Anfälligkeit für Krankheiten recht unterschiedlich sind.

In Frankreich ist die Sorte ungemein populär und erfolgreich. Die Anbaufläche hat sich von 7.325 Hektar im Jahre 1958 um das sechsfache auf 44.593 Hektar im Jahre 2010 erhöht. Sie ist damit hinter Ugni Blanc (Trebbiano Toscano) die zweithäufigste weiße Rebsorte. Die größten Mengen stehen im Burgund (33%), Languedoc-Roussillon (27%) und Champagne (21%).

Alle großen burgundischen Weißweine werden aus dieser Rebsorte gewonnen. Das sind vor allem die Bereiche Côte de Beaune (südliche Hälfte der Côte d’Or) mit den weltberühmten Appellationen Aloxe-Corton,Meursault und Montrachet, sowie Chablis und Mâconnais. Ebenso werden alle als „Blanc de Blancs“ gekelterten Champagner aus Chardonnay produziert und in den Champagner-Cuvées ist dies die wichtigste Rebsorte neben den roten Sorten Pinot Noir und Pinot Meunier. Einmal jährlich gibt es den Wettbewerb Chardonnay du Monde in der burgundischen Gemeinde Chaintré.

Quelle: Wine Grapes / J. Robinson, J. Harding, J. Vouillamoz / Penguin Books Ltd. 2012

Bildnachweis: Wikipedia

3 Artikel

In absteigender Reihenfolge
pro Seite

Gitter  Liste 

3 Artikel

In absteigender Reihenfolge
pro Seite

Gitter  Liste