Picpoul Blanc

Picpoul Blanc

Die mittel bis spät reifende, ertragreiche Rebe ist anfällig für Botrytis und beide Mehltauarten. Der Name „Piquepoul = Lippenbeißer“ leitet sich vom hohen Säuregehalt der Weißweine mit Zitronenaroma ab. Das macht sie ideal für Verschnitte und Destillation.

Bis zum Reblausbefall um das Jahr 1878 war sie die wichtigste Sorte für den Armagnac, wurde dann aber von der Sorte Ugni Blanc (Trebbiano Toscano) verdrängt. Sie kommt aber wieder in Mode und belegte im Jahre 2010 hauptsächlich im Languedoc-Roussillon 1.492 Hektar (10 Jahre vorher waren es 975). Dort ist sie zum Beispiel bestimmender Bestandteil im Picpoul de Pinet. An der Rhône ist sie ebenfalls in den drei Appellationen Châteauneuf-du-Pape, Lirac und Ventoux zugelassen. Kleine Bestände gibt es auch in Kalifornien.

Quelle: Wine Grapes / J. Robinson, J. Harding, J. Vouillamoz / Penguin Books Ltd. 2012

Bildnachweis: Wikipedia

1 Artikel

In absteigender Reihenfolge
pro Seite

Gitter  Liste 

1 Artikel

In absteigender Reihenfolge
pro Seite

Gitter  Liste