Chateau Jolys Cuvée Jean 2014, AOC Jurançon

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Die Cuvée Jean vom Chateau Jolys aus dem Jurançon ist die Quintessence der grandiosen Rebsorte Petit Manseng. Ein quirrliger Süsswein mit rassiger Frische vom Fuss der Pyrenäen.


Zuerst freut sich das Auge; dieser Wein glänzt förmlich vor lauter Gold im Glass. In der Nase spürt man ein an Nuancen reiches, komplexes Bouquet mit Aromen von Honig, Akazien, Mispeln, Aprikosen, Pfirsich, Ananas und Passionsfrucht.


Am Gaumen frisch, rund und rassig, mit einer ähnlichen Aromen- Vielfalt wie in der Nase. Die Süsse findet in der lebendigen Säure einen idealen Partner. Dabei bleibt der Wein recht schlank und wirkt nicht zu üppig und opulent.


Roger Voss vom Wine Enthusiast hat diesen Weisswein zu seiner Keller- Auswahl gemacht und sagt über die Cuvée Jean. "Ripe and honeyed although with the enormous age-worthy acidity and flavors of pineapple and passion friut."


Ein grandioser Süsswein, der es ohne Probleme mit einem sehr viel teureren Sauternes aufnehmen kann.


 

Verfügbarkeit: Auf Lager

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Chateau Jolys

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Beschreibung

Details

Die Rebstöcke wachsen an den sanften Hängen, die in südlicher und südwestlicher Ausrichtung ein Amphitheater mit Aussicht auf die Pyrenänen bilden. Die Böden sind kalkreiche Lehmböden.

Die Traubenlese per Hand beginnt erst, wenn die gesunden Trauben bereits überreif sind und der Traubensaft eine hohe Zucker- Konzentration erreicht hat (Passerilliage).

Nach dem Entrappen und Mazeration vor der Vergärung, wird nur der freie Saft vor der Pressung (Vorlaufmost) für die Cuvée Jean weiter verwendet, um den Reichtum und die Aromen der Petit Manseng- Trauben zu erhalten.

Für die alkoholische Vergärung wird der Most in Edelstahl auf 20 °C heruntergekühlt. Danach Ausbau in französischer Eiche über einen Zeitraum von 9 Monaten.

 

Zusatzinformation

Zusatzinformation

Hersteller Chateau Jolys
Land Frankreich
Lieferzeit Sofort versandbereit, Lieferzeit 3-4 Werktage
Anbaugebiet AOC Jurançon
Flaschenverschluss Kunststoffkorken
Preis je Liter 19.80
Rebsorten 100 % Petit Manseng
Alkoholgehalt 13,0 vol %
Restsüße 88 g/l
Säuregehalt Keine Angabe
Jahrgang 2014
Weinart Weisswein
Weingeschmack lieblich
Allergene enthält Sulfite

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Auszeichnungen

  • 93/100 Punkte und Keller- Selektion bei Wine Enthusiast
  • 17.5/20 “ Pure, focused, delicious.” - JANCIS ROBINSON 2015 
  • 95/100 “ It’s far more interesting and attractive than the Sauternes served alongside. I love the fragrance, the balance, (…) the delectable harmony of it.” - HUON HOOKE 2015 
  • Selection -GUIDE HACHETTE 2016

Kulinarik

Am besten bei 10-12 °C geniessen

Die Cuvée Jean ist ein toller Aperitif, aber auch ein schöner Partner zur Gänseleber, zu Räucherlachs, Fisch und weissem Fleisch à la crème, zu Schafskäse und fromage bleu. Und selbstverständlich kann man ihn mit den verschiedenen Desserts und mit Schokolade kombinieren.

Winzer

In der 1960er- Jahren gründete der Agronom Pierre-Yves Latrille die Domaines Latrille, bestehend aus dem Chateau Jolys mit seinen Ländereien, die allerdings zum gössten Teil brach lagen. Die Weinproduktion im Jurançon war damals fast verschwunden, und es war das grosse Verdienst von Pierre-Yves, dieser Region wieder Leben einzuhauchen. Im Jahr 1964 planzte er die ersten Reben der Sorten Petit und Gros Manseng in seinem Weingarten.

In der 1990er Jahren standen Reben bereits auf 32 Hektar, und die Domaines Latrille gehörte zu den ersten unabhängigen Winzern der Region.

Marion Latrille, die Tochter, erwarb Anfang der 2000er Jahre das Chateau de Jurque mit 10 Hektar dazu und entwickelte die Weine der Domaine hin zu eleganten und delikaten Weissweinen, sowohl lieblich als auch trocken.

Die jüngste Generation, die Schwestern Claire und Camille Bessou-Latrille, haben mittlerweile das Weingut übernommen und bewirtschaften die 30 Hektar Rebfläche mit grosser Leidenschaft. Im Jahr werden rund 210.000 Flaschen Weisswein produziert, der überall in der Welt seine Freunde findet.

Der Decanter schreibt über das Weingut: “ Chateau Jolys (…) proves that southwest France’s native Gros Manseng and Petit Manseng are well worth discovering.”

Die Schwestern Claire und Camille Bessou-Latrille

 

 

Region

Die beste Beschreibung der Weinbau- Region Jurançon haben wir im Grossen Johnson, 6. Ausgabe, gefunden:

"Alle Berichte über Jurançon beginnen mit der Geschichte vom Thronanwärter Heinrich IV., dessen Lippen bei der Geburt mit einer Knoblauchzehe bestrichen und mit Jurançon-Wein benetzt wurden - ein Brauch, der angeblich noch heute in der Bourbonenfamilie üblich ist, wenngleich aus den Neugeborenen keine Könige mehr werden.

Das Besondere am Jurançon: Er ist stark - nicht nur alkohol-, sondern auch charakterstark. Seine hocharomatischen Trauben reifen auf den Ausläufern der Pyrenäen südlich von Pau in Herbsttagen, denen Südwinde aus Spanien Wärme bescheren. Sein Geschmack wird intensiviert durch geringe Erträge, vor allem für die Süssweine. Sie sollten sehr spät, also im November, gelesen werden, wenn heisse Tage und frostige Nächte die Trauben schrumpfen lassen (passerillage) und den Saft konzentrieren.

Die Hauptreben heissen Gros und Petit Manseng, wobei Letztere nicht nur kleiner ist, sondern auch mehr Zucker enthält. Beide  erbringen Weine mit hohem Alkoholgehalt und einer bemerkenswerten "starren", positiven Struktur im Mund. Sie sind in der Jugend fast schon abwesend hart, entwickeln mit zunehmendem Alter aber Aromen und Geschmacksnuancen, die man mit exotischen Früchten und Gewürzen wie Mango, Guaven und Zimt vergleichen kann.

Die besten Süssweine gehen sortenreich aus Petit Manseng hervor, während Gros Manseng eher für trockene Abfüllungen Verwendung findet...

Die französische Schriftstellerin Colette verfasste Verkostungsnotizen, die ich gar nicht zu toppen versuche: "Ich war noch ein Mädchen, als mir dieser Prinz begegnete; er war aufgeweckt, gebieterisch, trügerisch wie alle grossen Verführer, Und er hiess Jurançon."

Zwei AC's gibt es hier: Jurançon Sec und Jurançon, wobei Letztere nur für Weine zwischen lieblich und liquoreux, also sehr süss, gilt. In Gan ist eine bedeutende Winzergenossenschaft am Werk, den Rest übernehmen rund 60 Privatkellereien.

Bereitet werden in der Regel die drei Stile sec, moelleux und ultrasüss, bisweilen auch in Eiche. trockene Exponenten waren früher merklich sauer. Die hohe Säure, die dem Süsswein so viel Schwung verleiht, kann in einer trockenen Version fast schon schmerzen. In den letzten zehn Jahren haben die Winzer gelernt, wie sie die Frische erhalten und den trockenen Gewächsen gleichzeitig durch späte Lese mehr Körper und Frucht geben. Dieselbe Säure in einem Süsswein macht weniger konzentrierte Versionen zu ausgezeichneten Aperitifs.

Viele Güter führen mehrere Lesedurchgänge durch und füllen Weine von Trauben ab, die im Oktober, November und Dezember geerntet wurden - mit entsprechend steigendem Süssegrad.

In den 1980er-Jahren war die Produktion zurückgegangen und der Wein nur noch wenig bekannt. Zum Glück brachten einige wenige dynamische Erzeuger das Anbaugebiet wieder in Schwung, so dass sich binnen 15 Jahren die Rebfläche auf etwa 1000 Hektar verdoppelte. Heute herrscht eine grosse Nachfrage nach den besten Vertretern. Viele Weinfreunde, denen die Süssweine aus Sauternes und die Sélections de Grains Nobles aus dem Elsass zu üppig und zu ölig sind, finden Gefallen an der rassigen Frische der besten Jurançon-Elixiere."

Weinberge des Jurançon an einem September-Morgen