Domaine Rotier Renaissance Spätlese 2012, AOC Gaillac

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Ein traditioneller Doux aus Gaillac, aus edelfaulen Loin de l'Oeil- Trauben im Barrique veredelt, auszeichnet mit der Platin- Medaille bei Decanter 2016.


In der Nase spürt man die intensiven Aromen von Aprikose, Feigen und köstlicher Quittenfrucht. Am Gaumen entfaltet diese hochkonzentrierte Spätlese ihre ganze Fülle und Opulenz, mit einer wunderschönen Balance aus Süsse und Säure.


"Honeyed with yellow fruits and dried apricots, a gorgeously ripe sweet wine balanced with a wonderful acidity." Roger Voss, Wine Enthusiast


Ein Wein für besondere Anlässe, dem selbst hartgesottene Anhänger trockener Weine nicht widerstehen können.


Diese vollreife Spätlese aus der uralten lokalen Sorte Loin de l'Oeil, eein Uniquat aus Gaillac

Verfügbarkeit: Auf Lager

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Domaine Rotier

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Beschreibung

Details

Nach einem recht trockenen und kontrastreichen Winter (der Februar war kalt, der März sonnig und mild), gab es im Frühjahr relativ hohe Niederschläge. Danach kam ein trockener und angenehmer Juli, gefolgt von einem heissen August mit zahlreichen Gewittern mit guten Wachstumsbedingungen für die Reben. Leichte Niederschläge im September konnten die Reifung der Frauben nicht stören.

Die Rebstöcke für den Renaissance wachsen auf der zweiten Terrasse des Flusses Tarn.

Die Weinlese fand am 8. und 9. Oktober statt.

Der Most gärte ein bis zwei Monate lang in französischen Eichenfässern. Um die Zugabe von Schwefel zu minimieren, wurde die Gärung durch Kälte- Stabilisierung und Filterung unterbrochen. Anschliessend konnte der Wein 10 Monate in französischen Eichefässern reifen. 15 % der Fässer waren neu.

Die Abfüllung auf Flaschen erfolgte am 29. August 2013.

Zusatzinformation

Zusatzinformation

Hersteller Domaine Rotier
Land Frankreich
Lieferzeit Sofort versandbereit, Lieferzeit 3-4 Werktage
Anbaugebiet AOC Gaillac
Flaschenverschluss Naturkorken
Preis je Liter 34.40
Rebsorten 100% Loin de l'Oeil
Alkoholgehalt 13,0 vol %
Restsüße 160 g/l
Säuregehalt Keine Angabe
Jahrgang 2012
Weinart Weisswein
Weingeschmack lieblich
Allergene enthält Sulfite

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Auszeichnungen

  • Platin- Medaille bei Decanter 2016 mit 96/100 Punkten
  • Goldmedaille beim Concours Général Agricole Paris 2013
  • 93/100 Punkte bei Wine Enthusiast
  • Goldmedaille beim Concours des Vins de Sud-Ouest

Kulinarik

Dieser natursüsse Weisswein ist ein Genuss, alleine oder als Begleitung von Gänseleber mit Feigen, aromatischem Käse, Torten und Früchte- Desserts.

Optimale Serviertemperatur: 10-12 Grad C

Zum sofortigen Genuss, oder auch zum Einlagern bis 2022.

Winzer

Wahrscheinlich wurden die ersten Weinreben auf dem Territorium der heutigen Domaine Rotier schon im 12. Jahrhundert gepflanzt.

1975 übernahmen Gerard und Michele Rotier die Domaine und begannen sofort damit, die Weinberge neu zu kultivieren.

Ein wichtiges Jahr für die Rotiers war 1985, als entschieden wurde, die Trauben selbst zu vinifizieren, anstatt sie wie bisher an die lokale Genossenschaft zu liefern.

Das Sortiment mit hohen Qualitätsansprüchen wurde entwickelt, in den 90er Jahren kamen die ersten Renaissance- Weine der Domaine Rotier auf den Markt.

Alain Rotier, Sohn von Gerard und Michele, und sein Schwager Francis Marre übernehmen den Betrieb und entscheiden sich im Jahr 2005, die Weinproduktion auf biologische Methoden umzustellen. Alain zeichnet verantwortlich für die Kellerwirtschaft, Francis beschäftigt sich hauptsächlich mit dem Anbau der Trauben.

Im Jahr 2009 ist es dann soweit; die Umstellung auf biologischen-ökologischen Weinbau ist vollzogen, 2012 wird die Domaine Rotier offiziell entsprechend zertifiziert.

Der Betrieb in Zahlen:

Rebfläche: 35 Hektar, davon 25 ha Rotwein und 10 ha Weisswein

Durchschnittsalter der Rebstöcke: 20 Jahre

Gesamtproduktion: 1.200 – 1.500 hl/Jahr

Verkauf: 170.000 Flaschen/Jahr, wovon 55 % an den professionellen Handel in Frankreich, 15 % in den Export und 30 % an Privatkunden gehen.

Alain Rotier und Francis Marre von der Domaine Rotier

Region

Gaillac

Die nach der gleichnamigen kleinen Stadt benannte Appellation liegt im Osten der Weinbauregion Südwest-Frankreich. Gaillac zählt zu den ältesten Weinbaugebieten Frankreichs. Zumindest seit dem 1. Jahrhundert wurde hier von den Römern Weinbau betrieben. Möglicherweise gab es aber bereits vorher unter den Kelten (Galliern) einen Weinbau. Während der Völkerwanderung kam er zum Erliegen und wurde erst im 10. Jahrhundert von den Benediktiner-Mönchen des Klosters Saint-Michel-de-Gaillac wieder begründet.

Im 13. Jahrhundert erließ der Graf von Toulouse Raymond VII. für sein Weingebiet ein Dekret für eine kontrollierte Herkunfts-Bezeichnung. Bereits im 12. Jahrhundert wurde der Wein in das nördliche Europa, besonders nach England, exportiert und erfreute sich dort großer Beliebtheit. Der aquitanische Dichter Auger Galhard (1540-1593) rühmte lange vor der Erfindung des Champagners den perlenden Wein.

Bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts war man vorwiegend auf süße Weißweine spezialisiert, doch dann begann man auch Rosé- und Rotweine zu produzieren. Das Markenzeichen ist der Hahn aus dem Gaillac-Stadtwappen, deshalb hießen die Weine früher „Vins du Coq“. Die Weinberge umfassen rund 3.500 Hektar Rebfläche nördlich der Stadt Toulouse im Département Tarn. Auf Grund der zahlreich zugelassenen Sorten gibt es eine große Bandbreite von verschiedenen Wein-Stilen.

Dafür gibt es eine Vielfalt von Appellations-Bezeichnungen. Unter der AC Gaillac werden zu 75% trockene Rot- und Roséweine, sowie Weißweine produziert. Der Rotwein wird aus zumindest 60% Duras Rouge, Fer, Gamay und Syrah, sowie maximal bis 40% Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc und Merlot verschnitten. Der Rosé hat ähnliche Bedingungen.

Der Weißwein besteht aus zumindest 15% Len de l’El und/oder Sauvignon Blanc, sowie Mauzac Blanc, Mauzac Rosé, Sémillon, Muscadelle und Ondenc. Die natursüßen Weißweine werden unter der AC Gaillac Doux vermarktet (die dafür früher verwendeten Appellationen Gaillac Liquoreux und Gaillac Moelleux sind nicht mehr zugelassen). Diese müssen zumindest 70 g/l Restzucker aufweisen.

aus: Wein-Plus, das europäische Wein- Netzwerk