Unsere Winzer

     
     
     
     
     
     
     

 

 

 

Europäische Standards in der Weinbereitung, professionelle Qualitätssicherung und Rückgriff auf die hochwertigen autochthonen Rebsorten und die urtümliche Weinbautradition Georgiens – das ist das Rezept von Schuchmann Wines für Weine auf höchstem Niveau.

Weinausbau im Stahltank oder im Barrique, das kennt man. Aber in der tönernen Amphore? Diese Herstellungsweise hat in Georgien eine jahrtausendealte Tradition und wird inzwischen nur noch von wenigen Weingütern weitergeführt. Schuchmann Wines hat sich dem Erhalt dieses klassischen Weinerzeugungsverfahrens verpflichtet. Denn das Ergebnis ist einzigartig. Tonamphoren, sogenannte Qvevris, werden in den Boden eingelassen. Die hand- gelesenen Trauben werden nun durch die Öffnung eingefüllt. Die Maische wird drei bis vier Wochen vergoren. Bei der Rotweinerzeugung wird der Wein zur Reifung in Barriques aus Eichenholz gefüllt oder kommt völlig ohne den Einfluss von Holz in die Flasche. Bei der Weißweinerzeugung wird der Tonbehälter mit Steinplatten verschlossen und mit Ton und Asche versiegelt, für eine Reifezeit und Maischestandzeit von bis zu sechs Monaten.

Das Weingut Schuchmann liegt in der Region Telavi/Kachetien in Kisiskhevi.

Die Familien des kleinen Dorfes haben sich fast ausnahmslos der traditionellen Weinherstellung und dem Weinbau verschrieben – sie sind noch heute stolz darauf, dass ihr Wein früher der beliebteste des Fürstenhofs war. Die Bedingungen für den Weinanbau könnten nicht besser sein: Das Dorf liegt 660m über dem Meeresspiegel. Die Gegensätze zwischen Tages- und Nachttemperaturen sind optimal (zur Reifezeit im September liegt sie tagsüber bei etwa 25-30°C, nachts bei etwa 18-22°C). Derart exponierte Weinfelder erzeugen eine sehr gute Traubenqualität mit Potenzial. Aus diesen guten Gründen hat sich Schuchmann Wines entschlossen, hier aktiv zu werden – und hat 2008 das Unternehmen Vinoterra erworben. Mit stetig wachsendem Erfolg – auch auf internationalem Terrain.

 

 

 

Die " Winery Khareba " basiert fest auf den alten Traditionen Georgiens Das Unternehmen verbindet bei der Traubenproduktion und der Weinherstellung Weinherstellung alte Methoden mit moderner Technologien. Das Resultat sind hochwertige Weine, die bereits vielfach bei Internationalen Wettbewerben ausgezeichnet wurden.

Die gesamte Kellertechnik wurde in den  letzten Jahren grundlegend modernisiert. Auf eigene Rebflächen  von 745 Hektar werden autochthone georgische Sorten angebaut, es befinden sich aber auch europäische Sorten im Anbau.

Die Weine werden in zwei Regionen: Kachetien - im Osten und Imeretien - im Westen produziert. Das Weingut in Kvareli/Kkhetien lagert seine Wein in einem 7,7 km langen Tunnel, der in das Steinmassiv der kaukasischen Bergkette geschnitten wurde . Das Massiv besteht aus Granit, umgeben von Schieferschichten. Zu jeder Jahreszeit, beträgt die Temperatur konstant 10 - 11C . DerWein wird dort in den Eichenfässern gelagert .

Die Wurzeln des Weingutes gehen auf das 17. Jahrhundert. Die adligen georgischen Familien der Jandiery  und der Vachnadze betrieben damals schon Weinproduktion. Nach der Zerstörung des Betriebes während einer feindlichen Invasion wurde der Betrieb im Jahr 1877 wieder aufgebaut.

Nach der Unabhängigkeit Georgiens von der Sowjet- Union wurde das Weingut privatisiert und mit erheblichem Aufwand modernisiert. Heute gehört das Weingut Khareba zu den führenden Weinbauproduzenten Georgiens, der Wiege des Weins.

 

 

 

 

Petula Garcia, eine reiche Brasilianerin, erbte 1996 das Forsthaus Marrenon im Herzen des Bergmassivs des Luberon. Dem Charme der Landschaft erlegen, zog sie dort hin und lud ihre zahlreichen Freunde aus der ganzen Welt ein, damit sie diesen unbekannten Flecken der Provence entdecken konnten. Sie veranstaltete eine Vielzahl von Festen und bat die Winzer des Luberon, ihr eine Cuvée auszubauen, dem sie den Namen Marrenon gab.

Heute ist Marrenon eine Winzergenossenschaft im südlichen Rhône-Tal, die vor rund 40 Jahren entstanden ist. Heute betreiben 1200 Winzer den Weinbau auf insgesamt ca. 7600 ha Weinbergen im Luberon und Ventoux. Die Stärke des Unternehmensgruppe besteht in der vollkommenen Beherrschung des kompletten Produktionszyklus. Die Winzer besitzen ein wirkliches Savoir-faire und erhalten technischen Beistand. Seit Jahren hat die Gruppe Marrenon einen Beratungsservice ins Leben gerufen, dessen Anstrengungen sich im Wesentlichen auf einen vollkommenen Respekt des Reifezeitpunkts und auf das Erhalten des frischen Fruchtcharakters richten, indem nachts bis maximal zum frühen Vormittag die Trauben (selbst für einige der Rotweine) eingebracht werden. Die Extraktion erfolgt mit äusserst sanften Methoden.

Marrenon verfügt seit 1981 über ein leistungsstarkes und modernes Kellereizentrum, das folgendes umfasst: 50 000 hl Tankvolumen unter neutralem Gas ein Barriquelager zum Ausbau mit seiner Kelleranlage eine leistungsstarke und moderne Ausrüstung für die Behandlung der Weine.

Im November 2013 wurde Marrenon vom deutschen Wein- Fachverlag Meininger zur besten Kooperative Frankreichs gekürt.

 

 

 

Das Dorf Roquebrun im Hérault ist bekannt für sein aussergewöhnliches Mikroklima, unter dem Orangen, Zitronen, Mandarinen prächtig gedeihen. Mimosen, Oliven und Wein ergänzen die Vielfalt. Verkehrsgünstig zwischen den beiden Provinzhauptstädten Toulouse und Montpellier gelegen, hat sich Roquebrun zu einem Touristenmekka im Orb-Tal entwickelt. Der Ort wird aufgrund des angenehmen Klimas auch als „ein wenig Nizza im Hérault“ genannt. Die Umgebung von Roquebrun zählt auch zu den ältesten Weinbau- Gebieten im Languedoc. Die Kooperative Cave de Roquebrun bewirtschaft 500 Hektar Reben, allesamt Schieferböden mit Terrassen- Lagen am Südhang. Es werden 2 Appelationen produziert: AOC Saint-Chinian Roquebrun, verkörpert die Typizität des Terroirs, und Saint-Chinian, Coteaux du Languedoc.

Laut Meininger, dem deutschen Wein- Fachverlag, gehört Roquebrun zu den 10 besten Kooperativen Frankreichs.

 

 

 

Francois Lurton wuchs im einer Winzerfamilie auf und startet seine professionelle Karriere als Sales Manager im Hause Moet & Chardon, bevor er 1985 die elterlichen Güter im Bordelais übernahm. Darunter befanden sich so namhafte Betriebe wie Chateaux Bonnet, La Louvriere, Douzac und andere.

Sehr bald darauf nahme er neue Herausforderungen an und übernahm Weinbaubetriebe im Roussillon, Spanien und Latein- Amerika.

Roussillon interessierte ihn besonders deshalb, weil er dort das Potential entdeckte, französische Weine zu entwickeln, die einem neuen Konsumenten- Geschmack entsprachen und mit den Weinen aus der Neuen Welt konkurrieren konnten. Die Weine von der Domaine les Salices entsprechen dem modernen Empfinden Francois Lurtons und spiegeln die Authentizität dieser fantstischen Landschaft wider, 

Francois Lurton hat sein eigenes «Öko-Verantwortlichkeit»-Label entwickelt. Sowohl die Arbeiten im Weinberg und bei der Weinherstellung als auch bei der Abfüllung, in den Büros und beim Transport der Weine haben zum Ziel, die Umwelt gesund zu erhalten und so nachhaltig gute Weine zu produzieren.

 

 

Aus "Families of Wine", 2015/2016, Meininger Media:

Das EU-Mitglied Slowenien ist seit langem als Herkunft interessanter und bemerkenswerter Weine bekannt, gilt aber auch unter Kennern noch fast als Exot. Die Familie Puklavec setzt alles daran, mit Innovationskraft und Leidenschaft dem modernen slowenischen Wein ein neues, unverkennbares Profil zu geben.

Dass Genossenschaftsmitglieder irgendwann beginnen, ihre Weine selbst abzufüllen und zu vermarkten, geschieht des Öfteren und markiert meist den Aufstieg eines neuen Sterns am Weinhimmel. Vladimir Puklavec und seine Familie machen es anders herum: 2009 kaufte der Unternehmer, der 42 Jahre im Anlagenbau tätig gewesen war, eine Winzergenossenschaft, bestehend aus zwei Kellern und einem Weingut, und machte daraus eines der modernsten Weingüter Sloweniens. Ein Quereinsteiger? Eher kann das Motto lauten: „Zurück zu den Wurzeln“. Denn Vladimirs Vater Martin Puklavec war lange Sekretär der Winzergenossenschaft in Jeruzalem-Ormož gewesen und hatte mit klugen Entscheidungen in den fünfziger Jahren erheblich zum Qualitätsaufschwung der Kooperative beigetragen. Deshalb hat sich Vladimir Puklavec auch einige engagierte ehemalige Genossenschaftsmitglieder herausgesucht, die ihm und seiner Familie bei der Umsetzung ihrer Vision helfen: die Tradition des slowenischen Weinbaus auf innovative und moderne Weise fortzuführen.
 
Der junge Oenologe Mitja Herga, ausgebildet in Ljubljana und international erfahren, ist dazu genau der richtige Mann, die Töchter Tatjana und Kristina bringen ihre Erfahrungen im Designbereich und in der internationalen Gastronomie ein. Obwohl Tatjana in den Niederlanden und Kristina in Deutschland wohnen, arbeitet das Team hervorragend zusammen. Vladimir Puklavec sprüht nur so vor Ideen. Der Keller, bereits in den fünfziger Jahren erbaut, ist nach modernsten Kriterien ausgestattet und angelegt; in seinen sieben (!) Stockwerken wird der Wein allein durch die Schwerkraft transportiert.
 
Die Weine lagern unterirdisch bei gleichbleibenden Temperaturen. Sie sind knackig und fruchtig. Zu den 600 Hektar Rebfläche im Eigenbesitz kommen noch einmal so viele Weinberge, die von Vertragswinzern bewirtschaftet werden. Der Anbau erfolgt umweltfreundlich. Das Weingut liegt im hügelreichen Anbaugebiet Podravje im Nordosten Sloweniens. Dort herrschen kalkhaltige Böden vor, die den Weißweinen von p&f ihre erfrischende Mineralik verleihen. Angebaut werden hauptsächlich Welschriesling, Sauvignon Blanc, Riesling, weiße Burgundersorten und Chardonnay (und vor allem Furmint/Sipon). Unter den Weinlinien gibt es „puklavec & friends“, „Popular Premium“, „Premium“ und die Spitzenlinie „Gomila“.
 

 

Hecht & Bannier wurde in Jahr 2002 von Gregory Hecht und Francois Bannier gegründet.

Die Basis für dieses Unternehmen bilden das umfangreiche Wissen über Weinberge und Weinkeller im Süden Frankreichs. Sie verwenden die besten Trauben aus Minervois, Saint Chinian, Cotes du Roussillon, Faugeres, Maury und Languedoc. Bei ihrer Arbeit legen sie höchsten Wert darauf, die typische mediterrane Stärke, Balance und Frische der Weine zu bewahren.

Jedes Jahr besuchen sie hunderte von privaten Weingütern, um die besten Weine auszusuchen. Nur die allerbesten dieser Produzenten werden auserwählt, ihre Weine zu den neuen Jahrgängen der Hecht&Bannier- Weine beizusteuern.

Ist die Auswahl getroffen, treffen sie sich zu einer Verkostung, um den perfekten Verschnitt zu entwerfen. Jedes Cuvé basiert auf 15 bis 20 verschiedenen Weinen, die sich perfekt zu einem grandiosen Wein ergänzen.

Für die Reifung der Weine bevorzugen Hecht&Bannier grosse Holzfässer, es werden aber auch -z.B. für den vorzüglichen Languedoc rouge- Betontanks verwendet, durch die die Fruchtigkeit der Languedoc- Weine noch besser zur Wirkung kommt.

Hecht&Bannier und ihre Partnerbetriebe verfolgen konsequent die Methoden des biologischen Weinbaus. Die Weine werden auf umweltfreundliche Weise produziert, was im Languedoc auf eine lange Tradition zurückblicken kann.

Und die ist das Selbstverständnis von Hecht&Bannier:

"Die schönsten Trauben und besten Weine der ältesten Weinberge auswählen zu können bedeutet für uns, die Arbeit der Winzer schätzen zu wissen und die Weine somit zu einem angemessen Preis anbieten zu können.

Wir sind heute bekannt als das Handelshaus, welches die teuersten Weine einkauft. Wir sind stolz darauf."

Und doch sind diese wunderbaren Weine aus dem Hause Hecht & Bannier erschwinglich für den Liebhaber südfranzösischer Weine.

Von Wein-Plus, dem europäischen Weinnetzwerk, wurde Hecht & Bannier als Erzeuger von nationaler Klasse eingestuft.

"Die Weine sind auf konstant hohem Niveau und gehören in der Regel zu den besten ihrer jeweiligen Kategorie im Land. Schwächen gibt es kaum, können in problematischen Jahrgängen jedoch vorkommen. Diese müssen jedoch in guten Jahren mit überragenden Sortimenten ausgeglichen werden, damit ein Betrieb den Status halten kann."

 

 

Im Land der Gascogne, zwischen den Atlantik und den Pyrenäen in Süd-West-Frankreich, gibt es einen einzigartigen Ort: Die Domaine du Tariquet, im Besitz der Familie Grassa seit 1912.

 

 

Zunächst produzierten sie einige große Bas-Armagnacs. Ab dem Jahr 1972 widmeten sie sich dem Weisswein, gekeltert aus ungewöhnlichen Rebsorten. Das Ergebnis waren überraschend frische und fruchtige Weine, wobei man immer der Natur ihren Lauf gelassen hat.

Das spezifische Klima mit heissen Tagen und kühlen Nächten, zusammen mit den vorzüglichen Kreide- und Sandsteinböden, bilden die natürliche Voraussetzung für die Weissweine von Tariquet mit ihrer sanften Säure und belebenden Frische.

Yves Grassa, Winzer der 2. Generation wurde auf der International Wine Challenge im Jahr 1987 mit dem Titel "Winemaker of the Year" geehrt.

Das grosse Ziel der Familie Grassa war und ist es, unkomplizierte Weine zu erzeugen, die einfach zu trinken sind.

Das ist ihnen vollkommen gelungen. Regelmässige Auszeichnung wie z.B. von Weinwirtschaft, die Tariquet- Weine zu den 3 besten Weissweinen Frankreicht zählt (Weinwirtschaft 1/14).

 

 

Château Tour des Gendres

Das Weingut liegt in der Gemeinde Ribagnac im Bereich Bergerac in Südwest-Frankreich. In der jetzigen Form wurde es im Jahre 1984 gegründet. Der Betrieb wird von Luc de Conti geführt, der als fanatischer Verfechter des Qualitätsweinbaus auf höchstem Niveau gilt.

Die Weinberge umfassen 52 Hektar Rebfläche. Sie sind mit den Rotweinsorten Cabernet Sauvignon, Merlot und Malbec, sowie den Weißweinsorten Sémillon und Sauvignon Blanc bestockt. Es wird konsequent Biodynamischer Weinbau mit dem Ziel tief wurzelnder Rebstöcke praktiziert. Die Qualitätskriterien sind extrem niedrige Erträge, lockere Bodenstruktur, Begrünung der Rebzeilen, Vermeidung von synthetischem Dünger, sowie sehr späte selektive Lese von optimal reifen Trauben in mehreren Durchgängen. Es wird auf Schönen und Filtration verzichtet. Die Produktpalette umfasst unter anderem die Weine „Anthologia“, „Cuvée de Conti“, „Glorie de Mon Père“ und „Moulin des Dames“ (aus: Wein-Plus, das europäische Wein- Netzwerk)

 

 

Auf 20 ha besten Rebland im Herzen Cahors betreibt die Familie Croisille Weinbau. Bernard und Cecile Croiselle haben im Jahr 1979 ihre ersten 7 Hektar nahe dem Ort Luzech in Fages gepachtet, 1984 wurden die ersten Trauben an die örtliche Genossenschaft geliefert.

Schnell erkannten sie, dass die Produktion von Trauben nicht ausreicht, und sie entschlossen, Winzer zu werden.

Nach 10 Jahren des intensiven Lernens haben sie im Jahr 2004 ihren ersten eigenen Wein produziert und gehören seitdem zu den Pionieren unter den Winzern im Cahors.

Mittlerweile sind auch ihre 3 Söhne in den Betrieb eingestiegen, so dass die Familie heute 20 Hektar in Luzech und Fages bewirtschaftet. Die Weine vom Chateau Les Croisille gehören heute zu den top Qualitäten des Cahors.

Der Sitz der Familie, das Chateau Les Croisille in Fages

 

Seit 1927 bewirtschaftet die Familie Laplace ihr Weingut in Aydie im Herzen des Madiran. Sie ist aus der Geschichte der beiden Appelation "AOP Madiran" und "AOP Pacherenc du Vic Bilh" nicht wegzudenken.

Frédéric Laplace hat die ersten Reben gepflanzt und damit den Grundstein für die einzigartige Entwicklung der Rebsorte Tannat gelegt, die auch heute noch die Basis für die Rotweine aus dem Madiran darstellt.

Heute arbeiten Marie, Jan Luc, Francois und Bernard Laplace unermütlich an der Weiterentwicklung des Tannat. Das Chateau d'Aydie umfasst heutzutage 52 Hektar am Fusse der Pyrenäen.

Weinbau in der 3. Generation in einem der besten Weinbaugebiete Frankreichs, gesegnet mit einer einmaliegn Sorten, dem Tannat.

Und das sagt Hugh Johnson in seinem "Der Grosse Johnson, 6. Ausgabe" über das Chateau d'Aydie und die Winzerfamilie Laplace: "Die Laplaces gehören zu den weinigen Winzerfamilien, die den Madiran nie aufgegeben haben- das beweisen eindrücklich einige Rebstöcke aus der Zeit vor der Reblausinvasion. Chatteau d'Aydie heisst ihr gegenwärtiges Domizil, nach dem sie auch den reinsortig aus Tannat bereiteten und in zu 50 Prozent neuer Eich ausgebauten Prestige- Wein benannt haben...

Die Famiie ist ferner überzeugt, dass dem Pacherenc eine grosse Zukunft winkt..."

 

 

Man findet die Domaine du Pré Semelé in der Geminde Maimbray Sury-en-Vaux, ca. 5 KM nördlich vom Ort Sancerre.

Die Familie Raimbault betreibt Weinbau mittlerweile in der 4. Generation; die Brüder Clément und Julien haben den Betrieb von ihrem Vater Rémy übernommen und bewirtschaften 20 ha in der Appelation Sancerre mit seinen kalk- und minealreichen Böden.

Die Wirtschaftsweise ist tendenziell biologisch, d.h. man verzichtet auf eine chemische Unkrautbekämpfung und legt auch sonst höchsten Wert auf einen nachhaltigen Umgang mit der Natur.

Die Familie Raimbault

 

Die Familie de Balincourt betreibt Weinbau in Bandol seit nunmehr 300 Jahren.
Mittlerweile gehören 27 Hektar Trauben zum Betrieb, davon sind 22 Ha innerhalb der Appelation Bandol.
Nur 5 km von der Mittelmeerküste entfernt, erfreuen sich die für Bandol typischen Sorten wir Mouvedre, Cinsault und Grenache über die mehr als 3000 Sonnenstunden pro Jahr.
Der Betrieb arbeitet nach integrierten Methoden.
Sehr sympathisch an der Domaine de la Garenne: Man legt wenig Wert auf prestigeträchtige Gebäude, sondern konzentriert sich voll auf die Qualität des Weins.Und das mit grossem Erfolg, was die Export bis nach Neu- Kaledonien beweisen.

Beatrix de Balincourt

 Beatrix de Balincourt, Patronin von der Domaine de la Garenne

 

Als im Winter 1957 die Olivenbäume der Region durch starken Frost fast vollständig zerstört wurden, beschloss Valerie Chaume-Arnaud ihren Traum zu verwirklichen und Winzerin zu werden.

Nach Studium der Önologie übernahm sie die 5 Hektar Weinreben ihrer Eltern im Jahr 1987. Zusammen mit Philippe, ihrem Ehemann, baute sie den Betrieb Schritt für Schritt aus. Heute stehen 38 Hektar unter Reben.

Reinheit und Frische der Frucht zu bewahren ist das grosse Motto der Familie Chaume-Arnaud. Begünstigt durch die Höhenlage, die steinigen Böden und den permantenten Wind gelingt es ihnen, auch ohne Einsatz von Holz grosse Weine zu produzieren.

Bereits seit 2003 wird organischer Anbau betrieben; seit 2004 mit bio-dynamischen Methoden. Die Weine der Domaine Chaume-Arnaud sind Beispiele von Feinheit und Eleganz. Die Rotweine sind abgerundet, samtig und fruchtig; die Weissweine sind frisch und von ungewöhnlich reicher Aromenvielfalt.

Zwei Generationen der Familie Chaume-Arnaud, Thibault, Valerie und Philippe

 

 

Mas Gabinèle ist ein kleines Weingut in Laurens im Herzen der AOC Faugères im Languedoc. Das Gelände ist hügelig, wir sind in der Nähe der Monts Faugèrois, an den Ausläufern der Cevennen.

Idealerweise auf einer Höhe von durchschnittlich 180 Metern, sind die Weinberge von Macchia umgeben, bestehend aus den typischen Pflanzen des Mittelmeerraums: See-Kiefer, weiße Eiche, Kermes Eiche, Rosmarin, Thymian, Zistrose, Ginster, Erdbeerbaum, Heidekraut, ... Der Boden ist ein Schiefer-Sandstein-Gemisch namens Laurens-Cabrières, ein recht armer Boden mit niedrigen Erträgen: Die Produktion der 30-60 Jahre alten Rebstöcke schwankt von Jahr zu Jahr zwischen nur 20 bis 30 Hektoliter pro Hektar.

Das Klima ist typisch mediterran, mit milden Wintern und heißen, trockenen Sommern. Aufgrund der Bodenstruktur mit einem hohen Anteil an durchlässigem Schiefer können die Wurzeln in grosse Tiefen vordringen, um an Wasser und Nährstoffe zu kommen .

Heute verfügt das Anwesen über 20 Hektar Rebfläche, davon sind 18 in Produktion. Rebsorten sind Carignan, Mourvèdre, Syrah, Grenache, Lledoner Pellut und Grenache Gris. Mas Gabinèle produziert ca. 85.000 Flaschen Wein pro Jahr.

 

Die Geschichte des Château Capion.

Bereits im sechzehnten Jahrhundert erwähnten alte Handschriften die Erbauung des Schlosses Capion. Die ersten konkreten Hinweise stammen aus dem Jahr 1873, als Capion (oder CAPIOU für alt) von der Familie Keittinger erworben wurde. Zitat aus den alten Urkunden: "Sie [die Burg] bestand aus Häusern und Gärten, Äckern, Weinbergen, Olivenhainen, Wäldern und Weiden und wurde auf über sechzig Hektar erweitert: für die Weinberge wurden dann 12 Hektar gezählt. Als eine Art von Fluss hinunter den Cevennen, bewässerte die Gassac das Feld und brachte ein wenig Fruchtbarkeit in diesen steinigen Boden."

Herr Keittinger restaurierte das Schloss in den 1880er Jahren. Zur selben Zeit entstanden auch die Keller und andere Wirtschaftsgebäude. Als die Reblaus fast die gesamten Weinberge in Frankreich zerstörte, hatte Herr Keittinger das grosse Glück, beteits vor der Invasion der Schädlinge amerkanische Unterlagen gepfanzt zu haben, wodurch er einen Teil der Weinproduktion des Chateau rettete. Der Rest der Weinberge wurde durch die Reblaus zerrstört. Es war ein grosser Erfolg, aber der Besitzer von Château verstarb kurz danach.

Verschiedene Besitzer des Chateaus wechselten sich seitdem ab, bis 1960 die Familie Salasc dieses erwarb. Zu dieser Zeit erstreckte sich die Rebfläche bereits auf 27 Hektar, der Rest war Wald. Das Bestreben der Familie war fortan, die Trauben- und Weinqualitäten zu verbessern. Im Jahr 1996 kauft die Familie Buhrer, eine Schweizer Familie, die bereits Weinbau in Südafrika betrieb, das Schloss und die umliegenden Besitzungen.

Die Weinberge von Château Capion heute: 45 Hektar sind nunmehr mit Reben bepflanzt, begrenzt durch das Bett des Gassac und umgeben von Macchia und Wäldern. Die Pflanzdichte beträgt im Durchschnitt 3800 Reben/Hektar. Der Boden wird mit organischen Düngern gedüngt.

Kultiviert werden sowohl die traditionellen Rebsorten des Mittelmeers: Grenache: 3,50 ha Syrah: 15.00 ha Mourvèdre: 1,50 ha Cinsault: 1,00 ha Marselan: 0,75 ha als auch Bordeaux-Rebsorten: Merlot: 3.50 ha Cabernet Sauvignon: 6,00 ha Cabernet Franc: 2,00 ha Weiße Sorten: Chardonnay: 7,00 ha Bourboulenc: 0,75 ha Roussanne: 2,00 ha Viognier: 2,00 ha

Die vornehmliche Nord-West-Ausrichtung der Rebanlagen schützt die Weinberge vor dem Austrocknen durch übermäßige Sonneneinstrahlung. Die umgebenden Berge spielen eine natürliche Rolle bei Temperaturregulierung. Die Böden werden mechanisch aufgelockert, auf die Verwendung von Herbiziden wird verzichtet. Für Kontrolle von Pilzkrankheiten ist wegen des vitalen und gesunden Zustands der Reben die Verwendung von Bordeaux-Brühe (Kupfer und Schwefel) ausreichend.

 

 

 

Die Familie Roche betreibt in Cairanne am südlichen Rhone Weinbau seit dem 17. Jahrhundert. Angefangen hat es mit 12 Hektar damals.

1929 gründete der Ur-Grossvater des derzeitigen Winzers Romain Roche, Victorin Roche, zusammen mit einer Gruppe lokaler Weinbauern, die "Cave Cooperative de Cairanne". Victorins Enkel Marcel, Romains Vater, erweitertete den Betrieb auf 30 Hektar im Kerngebiet von Cairanne, der jetzigen neuen Appelation. Gleichzeitig bekleidete er die Posten als Präsident der Wein- Union Cairanne und der "Cave de Cairanne".

Romain übernahm den Betrieb im Jahr 2009 und gründete die Domaine Roche. Die Rebfläche wurde auf 15 Hektar mit den besten Bedingungen verkleinert, und nachdem Romain mehrere Jahr in einem gemieteten Weinkeller Erfahrungen sammeln konnte, war es im Jahr 2015 endlich soweit, einen eigenen Keller, der komplett nach den Vorstellungen und Idees Romains gestaltet ist, zu beziehen.

Und das sagt Jeb Dunnuck vom Wine Advocat zur Domaine Roche:

Run by the young Roman Roche, who’s aided by Philippe Cambie, Domaine Roche is quickly becoming one of my favorite estates in Cairanne. In addition to their Cairanne releases, they also produce a terrific Cotes du Rhone. (Jeb Dunnuck, Wine Advocat, 27.12.2015)

Romain Roche in seinem neuen Keller

 

 

 

Wahrscheinlich wurden die ersten Weinreben auf dem Territorium der heutigen Domaine Rotier schon im 12. Jahrhundert gepflanzt.

1975 übernahmen Gerard und Michele Rotier die Domaine und begannen sofort damit, die Weinberge neu zu kultivieren.

Ein wichtiges Jahr für die Rotiers war 1985, als entschieden wurde, die Trauben selbst zu vinifizieren, anstatt sie wie bisher an die lokale Genossenschaft zu liefern.

Das Sortiment mit hohen Qualitätsansprüchen wurde entwickelt, in den 90er Jahren kamen die ersten Renaissance- Weine der Domaine Rotier auf den Markt.

Alain Rotier, Sohn von Gerard und Michele, und sein Schwager Francis Marre übernehmen den Betrieb und entscheiden sich im Jahr 2005, die Weinproduktion auf biologische Methoden umzustellen. Alain zeichnet verantwortlich für die Kellerwirtschaft, Francis beschäftigt sich hauptsächlich mit dem Anbau der Trauben.

Im Jahr 2009 ist es dann soweit; die Umstellung auf biologischen-ökologischen Weinbau ist vollzogen, 2012 wird die Domaine Rotier offiziell entsprechend zertifiziert.

Der Betrieb in Zahlen:

Rebfläche: 35 Hektar, davon 25 ha Rotwein und 10 ha Weisswein

Durchschnittsalter der Rebstöcke: 20 Jahre

Gesamtproduktion: 1.200 – 1.500 hl/Jahr

Verkauf: 170.000 Flaschen/Jahr, wovon 55 % an den professionellen Handel in Frankreich, 15 % in den Export und 30 % an Privatkunden gehen.

Alain Rotier und Francis Marre von der Domaine Rotier

 

In der 1960er- Jahren gründete der Agronom Pierre-Yves Latrille die Domaines Latrille, bestehend aus dem Chateau Jolys mit seinen Ländereien, die allerdings zum gössten Teil brach lagen. Die Weinproduktion im Jurançon war damals fast verschwunden, und es war das grosse Verdienst von Pierre-Yves, dieser Region wieder Leben einzuhauchen. Im Jahr 1964 planzte er die ersten Reben der Sorten Petit und Gros Manseng in seinem Weingarten.

In der 1990er Jahren standen Reben bereits auf 32 Hektar, und die Domaines Latrille gehörte zu den ersten unabhängigen Winzern der Region.

Marion Latrille, die Tochter, erwarb Anfang der 2000er Jahre das Chateau de Jurque mit 10 Hektar dazu und entwickelte die Weine der Domaine hin zu eleganten und delikaten Weissweinen, sowohl lieblich als auch trocken.

Die jüngste Generation, die Schwestern Claire und Camille Bessou-Latrille, haben mittlerweile das Weingut übernommen und bewirtschaften die 30 Hektar Rebfläche mit grosser Leidenschaft. Im Jahr werden rund 210.000 Flaschen Weisswein produziert, der überall in der Welt seine Freunde findet.

Der Decanter schreibt über das Weingut: “ Chateau Jolys (…) proves that southwest France’s native Gros Manseng and Petit Manseng are well worth discovering.”

Die Schwestern Claire und Camille Bessou-Latrille

 

Im Herzen des Minervois liegt das 23 ha grosse Weingut der Familie Guéry. René-Henry Guéry ist Winzer mit Herz und Seele, und neben den klassischen Weinen aus Minervois begeistert er sich für die unkonventionellen Pays d'Oc- Gewächse, die zeigen, dass es fernab der Konventionen viel Platz für Kreativität dort im Süden Frankreichs gibt.

Auf sehr unterschiedlichen Böden (Schiefer, Sand, Marmor, Kiesel...) und unter Einfluss der verschiedenen Winde, feucht und warm vom nahen Mittelmeer und kühl und trocken vom östlich gelegenen Zentralmassiv, gedeihen die unterschiedlichsten Rebsorten ganz entsprechend ihrer spezifischen Ansprüche.

Florence und René-Henry Guéry

 

Winzerin Rachel Treloar ist Neuseeländerin, ihr Ehemann Jonathan ist Engländer und ehemaliger Banker.

Nach dem Önologiestudium in Christchurch sammelten Beide ihre erste praktischen Erfahrungen auf den "Neudorf Wineyards" in Neuseeland. Aber schon bald zog es sie und ihren Mann ins Roussillon, wo sie ein verfallenes Chalet nebst alter Weinberge in Eigenarbeit restaurierten.

Der Betrieb hat eine (bescheidene) Grösse von 10 ha, auf denen sehr alte Reben ihre wenigen, aber dafür umso gehaltvollerer Trauben produzieren.

Rachel und Jonathan sind echte "Weinfreaks", die mit Leib und Seele ihre Vorstellungen und Ideen für individuelle und unverwechselbare Weine verwirklichen, eine Verbindung des eher opulenten und samtigen "Neue-Welt-Stils" mit den kargen und charakterstarken Bedingungen des Roussillon.

Rachel Treloar und Jonathan Hesford

 

Wenn man als Besucher zum ersten Mal die Domaine la Tour Vieille in Collioure besucht, ist man von dem atemberaubenden Ausblick auf das Mittelmeer total fasziniert. Und wenn sich dem dann eine Weinprobe anschliesst, ist das Paradies auch nicht mehr weit weg.

Auf den zweiten Blick wird dann offensichtlich, wieviel harte Arbeit in der Bewirtschaftung dieser knapp 13 Hektar Weinreben steckt: Steillagen, alter Terrassen, geformt von Trockenmauern, kleine Parzellen... All das macht den Einsatz von Maschinen unmöglich, allein echte Handarbeit ist angesagt.

Vincent Cantié und Christine Campadieu haben ihre beiden Weingüter im Jahr 1982 zusammengelegt, Vincent brachte die AOC Collioure mit seinen gehaltvollen und trockenen Rotweinen ein, Christine steuerte ihre Dessertweine aus Banyuls bei.

Die Domaine produziert mittlerweile ca. 20.000 Flaschen roten Collioure sowie rote und weisse Dessertweine (Vins Doux Naturels). 50 % der Weine gehen in den Export, hauptsächlich nach Kanada, USA und Gross-Britannien.

Im Juni 2012 wurde die Domaine La Tour Vieille von der renommierten La Revue du Vin de France mit dem begehrten „Coup de Cœur“ für Ihre Collioure und Banyuls ausgezeichnet.

Die Terrassen der Domaine La Tour Vielle

 

Weinbau wird in der Region der Domaine de Gournier bereits seit dem 6. Jahrhundert vor Chr. betrieben. Es war wahrscheinlich im 12. Jahrhundert, als der Orden der Tempelritter (Templiers) einen landwirtschaftlichen Betrieb auf dem Gelände der heutigen Domaine gründeten. Und zur Zeit der Französischen Revolution wurde die Domaine de Gournier unabhängig, was sie auch heute noch ist.

Als der Vater des heutigen Besitzers der Domaine, Maurice Barnouin, den Betrieb übernahm, wurde mehr Obst als Trauben produziert. Die Trauben wanderten in die örtliche Genossenschaft.

Da sich Maurice's Vater auch mit der Vermehrung von jungen Weinstöcken befasste, die von hier aus in viele prestigeträchtige Regionen Frankreichs verkauft wurden, wurden auf der Domaine auch bald neue Sorten angebaut wie z.B. Merlot und Cabernet Sauvignon.

Als Maurice dann das Gut Anfang der 80er Jahre übernahm, wurde der Weinbau zum wichtigsten Zweig der Domaine. Die Errichtung eines eigenen Weinkellers wurde in Angriff genommen, so dass heute ausschliesslich Wein produziert wird, und zwar auf einer Fläche von 180 ha.

70 % der erzeugten Weine werden exportiert, hauptsächlich nach Kanada, USA, Belgien, den Niederlanden, Brasilien, Gross-Britannien und Japan.